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Internet-Telefonie für Privatkunden kein Sicherheitsproblem
Sicherheitsexperten des deutschen Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weisen immer wieder darauf hin, dass bei Internet-Telefonie (VoIP) gefährliche Sicherheitsmängel bestehen.
Hauptkritikpunkte sind, dass Telefonate von VoIP-Nutzern abgehört, Rufnummern erspäht und unaufgeforderte Werbeanrufe erfolgen können. sipgate erklärt, was Privatnutzer bei der VoIP-Nutzung wissen und beachten sollten.
1. Abhören von VoIP-Gesprächen
Privatkunden müssen nicht befürchten, dass Hacker über Internet-Telefonie geführte Gespräche mithören. Anders als beim analogen Festnetz, ist ein feindlicher externer Zugriff auf einen DSL- oder Kabel-Internet-Anschluss
nur mit einem extrem hohen technischen Aufwand und Experten-Wissen möglich. Im Vergleich zum analogen Festnetz macht Voice over IP die Telefonie damit nicht unsicherer, sondern wesentlich sicherer.
2. Persönliches Passwort für VoIP-Geräte hinterlegen
VoIP-Adapter sind nahezu unempfindlich gegenüber Hacker-Attacken. So verhindert beispielsweise die Werkskonfiguration der FRITZ!Box Fon-Modelle einen externen Zugriff. Um Angriffe innerhalb eines Netzwerkes
abzuwehren – z.B. in Wohngemeinschaften – , sollten Verbraucher die Konfigurationsoberfläche der eingesetzten VoIP-Hardware durch ein persönliches Passwort schützen.
3. Werbeanrufe in Österreich bisher nur im analogen Festnetz existent
Unerwünschte Werbeanrufe erfolgen in Österreich derzeit ausschließlich im analogen Festnetz. Die Gefahr von Werbeanrufen über Voice over IP ist in Österreich dagegen rein theoretisch. Erhöhter Schutz besteht zudem dadurch,
dass jeder Nutzer dem VoIP-Provider bekannt ist. Entsprechende 'Werbe-Anschlüsse' könnten so umgehend eliminiert werden.
4. WLAN-Netz mit Passwort absichern und WPA-Verschlüsselung aktivieren
Die inzwischen bei Privatnutzern beliebten WLAN-Router stellen den tatsächlichen Angriffspunkt für Hacker dar. Deshalb sollte der Zugriff auf das WLAN-Netz durch ein persönliches Passwort geschützt und mindestens der
Verschlüsselungsstandard WPA (Wi-Fi Protected Access) aktiviert sein. „WLAN-Räubern“ ist es so nicht mehr möglich, auf fremde Kosten im Internet zu surfen.
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