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Grundlagen VoIP-Technik
SIP-Standard / Realisierung VoIP-Ruf / Warum sind VoIP-Gespräche kostenlos?
Verantwortlich für Aufbau der reibungslosen Sprachkommunikation über das Internet ist das SIP-Protokoll (Session Initiation Protocol). Das VoIP-Telefon des
Nutzers meldet sich, sobald es angeschlossen ist, automatisch bei dem SIP-Proxy-Server des VoIP-Anbieters wie beispielsweise sipgate an. Das VoIP-Netzwerk weiß somit immer, welche
Adresse zu welcher virtuellen Telefonnummer gehört und kann einen Anruf dementsprechend weiterleiten. Diese Technologie ermöglicht ebenfalls die standortunabhängige bzw. nomadische Nutzung von VoIP.
Bei einem VoIP-Gespräch wird zuerst die Sprache mit Hilfe eines Codec – in der Regel G711 - in Datenpakete zerlegt und via RTP (Realtime Transport Protocol) über den DSLAnschluss ins Internet
geschickt. Von da gelangen die Pakete über den Internetanschluss des Gesprächspartners zu dessen VoIP-Telefon. Da nicht das Festnetz einbezogen wird, ist das Gespräch kostenlos – vorausgesetzt das
Telefonat wird im Netz des VoIP-Anbieters oder zu einem der Partnernetze geführt.
Telefonate ins herkömmliche Festnetz werden über das Gateway des VoIP-Anbieters an die Vermittlungsstelle des Festnetz-Betreiber übergeben. Werden Festnetz-Leitungen in Anspruch genommen, fallen
Durchleitungsgebühren bzw. sogenannte Interconnection-Gebühren an. Gespräche in das Festnetz sind deshalb auch für Kunden von VoIP-Anbietern kostenpflichtig.
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