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Urlaub-Spezial: VoIP im Ausland deutlich günstiger als Handy-Roaming

Egal ob in Spanien, Portugal, in der Türkei oder Griechenland – für österreichische Handy-Besitzer gehört das Mobiltelefon längst auch im Urlaub zur Standardausrüstung. In über 140 Ländern sind Reisende inzwischen durch die Roaming-Verträge der Netzbetreiber erreichbar. Der Wermutstropfen: Da die beteiligten Mobilfunkbetreiber – in Österreich und im Urlaubsland – an den Gesprächen verdienen wollen, sind die Tarife entsprechend teuer. Nach der Rückkehr mindert der Blick auf die Handy-Rechnung meist die Urlaubserholung. Ein günstigere Art auf Reisen zu telefonieren, bietet Voice over IP. Telefonische Urlaubsgrüße kosten hier in der Regel lediglich wenige Cent. sipgate gibt Tipps rund um die Internet-Telefonie am Urlaubsort.

Sowohl bei geführten als auch eingehenden Anrufen bitten die Mobilfunk-Anbieter kräftig zur Kasse. Ist die Mailbox aktiviert, zahlt der Kunde bei Abwesenheit sogar doppelt, weil der Anruf erst ins Ausland und dann zurück nach Österreich auf die Mailbox geleitet wird.

Solche Kostenfallen kennt VoIP nicht. Eingehende Anrufe sowie die Abfrage der Voice-Mail sind für VoIP-Nutzer nicht kostenpflichtig. Zudem werden Telefonate aus dem Ausland in die österreichischen Fest- und Mobilfunknetze wie Inlandsgespräche behandelt. Der Grund: Der genutzte VoIP-Anschluss ist in Österreich registriert. Auch Anrufer aus Österreich sparen bares Geld. Sie erreichen den Urlauber über den VoIP-Anschluss zum österreichischen Festnetz-Tarif – ohne anteilige Roaming-Kosten.

Voraussetzung für den Einsatz von Voice over IP ist ein Breitband-Anschluss zum Beispiel über WLAN. Welche Hotels, Internetcafes, Restaurants und Bars am Urlaubsort über einen kostenlosen Hotspot verfügen, finden Urlauber unter www.hotspot-locations.de, www.free-hotspot.com oder www.mobileaccess.de. Allein in Europa stehen mehrere zehntausend WLAN-Hotspots zur Verfügung. Telefoniert wird beim VoIP-Einsatz von unterwegs mit einer Telefon-Software via PC und Notebook in Verbindung mit einem Headset oder USB-Telefon.
Guten Service bietet hier sipgate: Bei Installation des hauseigenen und kostenlosen Softphones werden alle Einstellungen automatisch vorgenommen. Nach wenigen Sekunden ist die Telefon-Software einsatzbereit.

Eine Alternative zu Softphones bieten WLAN-Handys wie beispielsweise das F3000 von UTStarcom und das Siemens Gigaset SL75 WLAN. Voraussetzung für den Einsatz ist ein offenes WLAN-Netz. Da die Internetzugänge in Hotels und Bars meist von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, ist es zudem ratsam einen Sprachcodec zu verwenden, der weniger Bandbreite benötigt (z.B. GSM, G.726, G.729a). Diese sind am Softphone und am WLAN-Handy über das Menü einstellbar. Neue Dual-Mode-Handys wie das Pirelli DP-L10 vereinen zudem Mobilfunk und VoIP via WLAN.


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