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Checkliste: In fünf Schritten zum ersten VoIP-Telefonat
Internet-Telefonie besitzt einen Kostenvorsprung vor dem Festnetz. Damit entfällt auch die oft lästige Suche nach den Billig-Vorwahlen der Call-by-Call-Anbieter.
sipgate erklärt anhand einer Checkliste, was Verbraucher vor dem ersten Internet-Telefonat beachten sollten.
1. Ausstattung des Internet-Zugangs auf VoIP-Fähigkeit prüfen
Nur ein Breitband-Anschluss wie DSL und Kabel-Internet liefert einen Datendurchfluss von rund 100 kBit/s, der eine Sprachqualität auf Festnetz-Niveau bei VoIP-Telefonaten bietet.
Zudem sollte auf eine Daten-Flatrate zurückgegriffen werden, da für eine uneingeschränkte Nutzung und Erreichbarkeit eine permanente Internetverbindung die Voraussetzung ist.
Volumentarife könnten gegebenenfalls durch den von VoIP zusätzlich verursachten Datenverbrauch gesprengt werden. So benötigt ein 10-minütiges Gespräch rund 12 MB.
Die Wahl eines 2 Mbit- Anschlusses mit 256 Kbit/s Upstream ist dann empfehlenswert, wenn gleichzeitiges Internet-Surfen oder parallel ein weiteres VoIP-Telefonat möglich sein sollen.
2. Eröffnung eines Internet-Telefonanschlusses
Inzwischen bieten nahezu alle DSL- und Kabel-Internet-Anbieter auch Internet-Telefonie an. Zusätzlich gibt es netzunabhängige Dienste wie sipgate, die an jedem beliebigen
Internetanschluss einsetzbar sind und auch bei einem DSL-Anbieterwechsel weitergenutzt werden können.
3. Auswahl des passenden VoIP-Tarifs
Je nach Telefoniergewohnheit bieten sich verschiedene Tarifmodelle an. So stellt sipgate seinen Basis-Anschluss inklusive 0720-Rufnummer grundgebührfrei und ohne Vertragsbindung
bereit. Gespräche ins Festnetz Österreich kosten 1,79 ct/min*. Für Vieltelefonierer hat sipgate zudem den Tarif 'sipgate1000' im Angebot, der für monatlich 8,90 Euro* 1.000
Freiminuten in das Festnetz von Österreich enthält.
4. VoIP-Hardware je nach Bedarf
Telefoniert wird bei VoIP entweder direkt am PC mit einem Headset oder besser PC-unabhängig, zum Beispiel weiter über das vorhandene Festnetztelefon. Internetfähig wird dieses
durch den Anschluss beispielsweise an die FRITZ!Box Fon 7170, deren Konfiguration auch für Einsteiger einfach ist. Der VoIP-Adapter 'TA612V' von Netgear macht es speziell sipgate
Nutzern leicht, da sich die Hardware selbständig konfiguriert. Beide Geräte unterstützen zusätzlich eine gute Sprachqualität durch die Reservierung einer festen Bandbreite bei
Telefonaten.
Mobil wird VoIP durch Dual-Mode-Handys wie dem Pirelli DP-L10. Die neue Handy-Generation vereint erstmals Mobilfunk und VoIP in einem Gerät. Nutzer bleiben so unterwegs,
sowohl unter der Handy- als auch der 0720-Rufnummer erreichbar. Überall wo das Pirelli ein WLAN-Netz vorfindet, kann über VoIP telefoniert werden.
5. Sicherheitsaspekt bedenken
Das Abhören von VoIP-Telefonaten ist nur innerhalb lokaler Netzwerke wie zum Beispiel in Studentenheimen und Firmennetzen möglich. Für Privatkunden bestehen keine Risiken.
Kommt WLAN zum Einsatz, ist die drahtlose Übertragung der Daten grundsätzlich zu verschlüsseln. Weiterhin sollte die Konfigurationsoberfläche der VoIP-Hardware durch ein
persönliches Passwort vor Zugriffen Dritter geschützt werden.
*inkl. 19% MwSt.
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